Lesejahr A: 2019/2020

2. Lesung (2 Petr 1,16-19)

16Denn wir sind nicht klug ausgedachten Geschichten gefolgt, als wir euch die machtvolle Ankunft unseres Herrn Jesus Christus kundtaten, sondern wir waren Augenzeugen seiner Macht und Größe.

17Denn er hat von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit empfangen, als eine Stimme von erhabener Herrlichkeit an ihn erging: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.

18Diese Stimme, die vom Himmel kam, haben wir gehört, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren.

19Dadurch ist das Wort der Propheten für uns noch sicherer geworden und ihr tut gut daran, es zu beachten, wie ein Licht, das an einem finsteren Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in eurem Herzen.

Überblick

Kurze Einleitung in den Zweiten Petrusbrief

In der sonntäglichen und festtäglichen Leseordnung spielt der Zweite Petrusbrief keine Rolle, ausgenommen am Fest Verklärung des Herrn. Hier allerdings hat er seinen "natürlichen" Platz gefunden, denn 2 Petrus 1,16-19 nimmt eindeutig Bezug auf die Verklärungsszene, wie sie das heutige Evangelium Matthäus 17,1-9 sowie die Parallelen Markus 9,2-8 und Lukas 9,28-36 erzählen. Die Unterschiede in den Details der drei Evangeliendarstellungen spielen dabei kene Rolle.

Der Rückgriff zeigt aber bereits, dass der Zweite Petrusbrief eine Spätschrift des Neuen Testaments ist, gemeinhin um 120 n. Chr. angesiedelt, d. h. zwischen dem Ersten Petrusbrief (Ende des 1. Jh. v. Chr.), auf den ausdrücklich in 2 Petrus 3,1 Bezug genommen wird,  und 135 n. Chr., der Entstehung der sogenannten Apokalypse des Petrus, eine außerhalb der Bibel entstandene Schrift, die den Zweiten Petrusbrief bereits kennt. Das Schreiben ist zu jung, um es noch wirklich mit dem Apostel Petrus in Zusammenhang bringen zu können, und tatsächlich wurde der Brief schon im Altertum als pseudonymes Schreiben eines unbekannten Verfassers gelesen. Dass dieser sich aber als Petrus verstanden wissen will bzw. sich mit der Autorität dieses für die Kirche mittlerweile so zentral gewordenen Apostels in Verbindung bringt (2 Petrus 1,1), zeigt neben dem Briefbeginn gerade der Rückgriff auf die Verklärungsszene in der Form der Ich-Rede im heutigen Lesungsabschnitt.

Tatsächlich geht es um ein Schreiben, das sich an eine oder mehrere Gemeinden im Missionsgebiet des Paulus wendet und sich mit Irrlehren auseinandersetzt. Ein zentraler Inhalt der falschen Lehre scheint neben laxer Moral (2 Petrus 2,2-3 spricht von "Ausschweifungen" und "Habgier") die Leugnung der Wiederkunft Christi zu sein, mit der die Gegner angesichts der schon ca. 90 Jahre währenden Verzögerung (Kreuzigung Jesu: 30 n. Chr.) nicht mehr rechneten. "Wo bleibt seine verheißene Ankunft? Denn seit die Väter entschlafen sind, bleibt alles wie von Anfang der Schöpfung an." - so werden die Spötter in 2 Petr 3,14b zitiert. Dem stellt der Verfasser die Gewissheit der Verheißung entgegen, "in das ewige Reich unseres Herrn und Retters Jesus Christus einzutreten" (2 Petrus 1,11b). 

 

Einordnung der Lesung in den Anfang des Briefes

Die Gültigkeit solcher Verheißung hängt u. a. an der Legitimation und Verlässlichkeit ihrer Boten. Genau hier ordnet sich 2 Petrus  1,16-19 ein. Nach der "klassischen" Briefeinleitung mit Gruß (1,1-2) und Vorab-Nennung einiger thematischer Schwerpunkte (Aufforderung zur Tugenhaftigkeit mit dem Ziel, die in 1,11 genannte Verheißung zu erlangen, die auch schon - wie zur Rahmung - in Vers 4 erwähnt wird), bringt der Verfasser ab Vers 12 sich selbst als glaubwürdigen Zeugen ins Spiel, der vor seinem Tode seiner Gemeinde noch alles Erinnerungswürdige, das dem Festhalten an der "Wahrheit" (2 Petrus 1,12) dient, aufschreiben möchte.

Um nun seine Glaubwürdigkeit zu unterstreichen, verweist er auf seine Zeugenschaft, als Jesus vor seinen Augen und den Augen zweier weiterer Jünger verwandelt wurde (s. dazu die Auslegung des Evangeliums vom Tage).

 

Vers 16: Keine "klug ausgedachten Geschichten"

Nicht "ausgeklügelte" (das Griechische schreibt das Wort, das dem englischen "sophisticated" zugrunde liegt) "Mythen" [griechisch: sesophiménoi mýthoi) stehen hinter der Verkündigung der Wiederkunft Christi. 

Gegen den Vorwurf "ausgeklügelter Mythen" (Einheitsübersetzung: "klug ausgedachte Geschichten"), denen damit sowenig Wahrheitsgehalt zukäme wie Homers Odyssee und Ilias oder der Theogonie Hesiods (so sahen es jedenfalls kritische griechische Denker wie Xenophanes oder Pythagoras), stellt der Verfasser die Augenzeugenschaft. Aus heutiger Sicht wird man sein Argument, da er ja kein wirklicher Augenzeuge war, sondern sich nur in die Rolle des Petrus hineinbegibt, nur retten können mit dem Gedanken: "Ich - der Schreiber des Briefes - glaube so fest an das Zeugnis der Evangelien vom Geschehen 'auf dem Berg', als sei ich selbst dabei gewesen."

 

Verse 17-18: Die Verklärung

Diese beiden Verse geben in eigenen Worten den Kern der Verklärungs-Erzählung wieder, den Moment, in dem Himmel und Erde, Gott und Mensch einander berühren, und zwar im Vernehmen der Stimme: "Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe." Interessanterweise stammt die exakte Formulierung aber nicht aus einer der drei oben genannten Verklärungserzählungen, sondern aus der Erzählung von der Taufe Jesu (s. Markus 1,11, wobei hier die Stimme Jesus direkt anspricht) . Auch dort geht es ja um die Öffnung des Himmels und das Bekenntnis des himmlischen Vaters zu Jesus als seinem Sohn. Doch während es bei der Taufe nur um diese Selbsterklärung Gottes geht, verbindet die Verklärung mit ihr zugleich den Auftrag, auf diesen Sohn zu hören (s. das heutige Evangelium). Dieser Teil der Botschaft ist aber offensichtlich für den Zweiten Petrusbrief an dieser Stelle nicht wirklich wichtig. Umgekehrt: Bei der Taufe Jesu war Petrus noch nicht dabei. Diese Problematik löst der Briefschreiber durch Mischung der Texte. Es könnte aber auch durchaus sein, dass er aus dem Kopf zitiert und deshalb die Formulierungen miteinander vertauscht. Auch eine von den uns bekannten Evangelien abweichende Manuskriptvorlage wird diskutiert.

 

Vers 19: "... das Wort der Propheten"

Vers 19 bindet die Verklärung zurück an die Tradition des Alten Testaments, das sich nach jüdischer Betrachtung aus Tora (5 Bücher Mose), Propheten (Bücher Josua bis 2 Könige sowie Jesaja, Jeremia, Ezechiel und die 12 kleinen Propheten Hosea bis Maleachi) und den übrigen "Schriften" zusammensetzt. Die Verklärung wird zum Geschehen, das die Verlässlichkeit des prophetischen Wortes noch stärker aufscheinen lässt. Dabei scheint 2 Petrus das gesamte Alte Testament aus dem Geist der Prophetie zu verstehen. Denn vermutlich stehen, wie das zitierte Wort Gottes in Vers 19 einerseits und die Lichtmetaphern in Vers 19 andererseits zeigen, mindestens drei alttestamentliche Stellen im Hintergrund:

aus der Torah: Numeri/Viertes Buch Mose 24,17a (Weissagung des Propheten Bileam):

"Ich sehe ihn, aber nicht jetzt, ich erblicke ihn, aber nicht in der Nähe: Ein Stern geht in Jakob auf, ein Zepter erhebt sich in Israel. ";

aus den Propheten: Jesaja 42,1:

"Siehe, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen."

(vgl. evtl. auch noch Jesaja 9,1: "Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht");

aus den Schriften: Psalm 110,3:

"Dich umgibt Herrschaft am Tag deiner Macht, im Glanz des Heiligtums. Ich habe dich aus dem Schoß gezeugt vor dem Morgenstern."

 

Die in der Leseordnung ausgelassenen, zum Gedanken eigentlich noch hinzugehörenden Verse 20-21 betonen, dass bereits das Prophetenwort nicht Menschenwort (und damit eben nicht "erklügelter Mythos"), sondern von Gottes Geist hervorgebrachtes Wort ist.

Auslegung

"... die machtvolle Ankunft unseres Herrn Jesus Christus" (Vers 16)

 

Die "Ankunft"

Die "Ankunft", von der hier die Rede ist, meint nicht das Kommen Jesu in die Welt im Sinne seiner Geburt bzw. Menschwerdung, sondern sein Wiederkommen "in Macht" am Ende der Zeiten. Die exakte griechische Formulierung "als wir euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus kundgetan haben" lässt sich nur so erklären. Markus 9,1 ("Und er sagte zu ihnen: Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht schmecken, bis sie gesehen haben, dass das Reich Gottes in Macht gekommen ist.") lässt diesen Horizont ebenso erahnen wie auch die Formulierung des Römerbriefs, der von Christus sagt: "der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten, ..." (Römer 1,4). Auf diese Bekenntnisse greift wohl 2 Petrus mit der ungewöhnlichen Doppelformulierung "die Macht und Ankunft" zurück

 

Die Bedeutung der Lehre von der Wiederkunft

Gerade in dem Zitat Römer 1,4 wird deutlich, warum mit dem Bekennntis zur Wiederkunft Christi so viel auf dem Spiel steht. Es geht letztlich um die Frage: Ist dieser Jesus Christus wirklich untrennbar mit Gott verbunden und ist er wirklich von den Toten auferstanden? Leuchtet in seiner Auferweckung ein Geschehen mit wirklicher Zielperspektive auf, nämlich der Sieg Gottes über den Tod aller Menschen? Die Rede von der Wiederkunft  bekennt sich zu einer Heilsgeschichte, die zur endgültigen Lebensgemeinschaft von Schöpfer und Geschöpf führt; von Christus, der allen vorausgegangen ist und seitdem auf der Seite des Empfangs steht, und denen, die auf ihn ihre Hoffnung gesetzt haben; zwischen dem, der von sich sagt, er sei "der Weg und die Wahrheit und das Leben" (Johannes 14,6), und denen, die diesen Weg in ihrem Leben gegangen sind oder ihn auch bewusst gemieden haben. Wiederkunft Christi meint den Glauben an eine wirkliche Vollendung der Kreatur, aber auch an eine letzte Verantwortlichkeit eines jeden Menschen. Der Tod ist nicht die Ausrede, für nichts etwas zu können und auch nicht der Fluchtweg ins Nicht-mehr-Sein, sondern im Angesicht Gottes und Jesu Christi die Konfrontation mit der Gänze des eigenen Lebens. 

 

Der "mit den Wolken" kommt

Die bildliche Entfaltung dieses Glaubens, dessen Inhalt auf Erden bzw. in diesem Leben nicht vorweggenommen werden kann, ist biblisch mit verschiedenen Motiven verbunden. Am prägendsten ist das Motiv der "Ankunft des Menschensohns auf einer Wolke". Zumindest innerbiblisch stammt es aus der furchtbaren Zeit der griechischen Unterdrückung (besonders ab 175 v. Chr.), in der der Seher Daniel folgende Vision beschreibt:

"... 13 Immer noch hatte ich die nächtlichen Visionen: Da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Menschensohn. Er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn geführt. 14 Ihm wurden Herrschaft, Würde und Königtum gegeben. Alle Völker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige, unvergängliche Herrschaft. Sein Reich geht niemals unter" (Daniel 7,13-14).

Erwartet und erhofft wird, dass Gott selbst aller bestialischen Herrschaft, wie Israel sie in diesen Jahren erfährt, die Durchsetzung seiner eigenen Herrschaft entgegenstellen wird. Und was wäre ein besseres Gegenbild zur Bestialität (tatsächlich wählt Daniel zur Charakterisierung der politischen Herrscher immer wieder Tierbilder, so wie auch später die Offenbarung des Johannes) als ein Herrscher mit wahrhaft "menschlichen" Zügen ("wie ein Menschensohn")? Die Durchsetzung der Gottesherrschaft verbindet sich im Wesentlichen mit den Motiven der Rettung der Bedrängten und der Sammlung, durchaus aber auch des Gerichts. 

Insofern die Vision des Daniel eine "Himmelsschau" ist, konnten die entsprechenden Vorstellungen gut auf Jesus nach seiner Auferweckung und Rückkehr "in den Himmel" übertragen werden. Man lese nur zum Vergleich nur Markus 13,26: "Dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen, mit großer Kraft (griechisch: dýnamis) und Herrlichkeit (griechisch: dóxa)" (ähnlich: Matthäus 24,30 oder Jesu Antwort an den Hohepriester im Prozess in Markus 14,62).  Die sich am Ende der Zeiten durchsetzende Heils- und Gerichtsmacht Gottes (zu ihr vgl. z. B. Matthäus 24,30: Hier wird mit demKommen des Menschensohns das "Wehklagen der Völker" verbunden; auch Johannes 5,26-291) wird also an den gebunden, der von den Toten auferweckt und in den Himmel aufgenommen wurde. In dieses Bild kleidet jedenfalls Lukas die Rückkehr Jesu zum Vater (das Johannesevangelium spricht eher abstrakt von "Erhöhung": vgl. Johannes 12,32) und stellt folgenden Zusammenhang her: "Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen" (Apostelgeschichte 1,11).

 

Die "Wolke" fehlt

Interssant ist nun, dass 2 Petrus aus dem Bildervorrat die "Wolke" komplett streicht, die ja auch im Evangelium von der Verklärung eine wichtige Rolle spielt (s. Kommentierung des Evangeliums). Stattdessen beschränkt er sich auf die sehr viel "abstrakteren" Begriffe "Macht (dýnamis)" (Vers 16) und "Herrlichkeit (dóxa)" (zweimal in Vers 17) und betont einzig die "Stimme" (Verse 17 und 18!). Das erinnert an die Selbstoffenbarung Gottes auf dem Sinai beim Zug der Israeliten durch die Wüste:

"Der HERR sprach zu euch mitten aus dem Feuer. Eine Stimme, Worte habt ihr gehört, eine Gestalt habt ihr nicht gesehen, nur Donnerstimme war da" (Deuteronomium/5. Buch Mose 4,12).

Insofern der Verfasser von 2 Petr 1,16-19 das Geschehen am Berg der Verklärung ganz auf das Hörereignis und die göttliche Stimme reduziert und damit auf das Gottessohnbekenntnis, leistet er seinen Beitrag zu "Entmythologisierung". D. h. es ist seine Antwort auf den Vorwurf "ausgeklügelter Mythen" (Vers 16) hinsichtlich der Wiederkunft dieses Gottes- und Menschensohnes. Damit setzt er sich von Paulus ab, der noch ganz in der Vorstellungswelt des Daniel und anderer apokalyptischer Schreiber bleibt, wenn er ein eher "mythologisches" Gemälde entwirft (s. dazu unter "Kontext").

Damit soll deutlich werden: Wer sich allein auf die äußeren Bilder stützt, die in biblischer Zeit sehr viel selbstverständlicher waren als heute, wird leicht in die Gefahr geraten, als (vermeintlich) aufgeklärter Mensch "ausgeklügelte Mythen" zu vermuten. Wer aber hinter die Fassade der Bilder schaut, entdeckt eine tröstliche "Wahrheit"2, die zwar tatsächlich nur geglaubt werden kann, der zu trauen aber über Sinn oder Unsinn des Lebens, über eine den Tod überschreitende Perspektive oder die Auflösung ins Nichts  entscheidet.

Diese Wahrheit verankert der Verfasser des Petrusbriefes nicht in sich selbst (im Sinne von etwas selbst Ausgedachtem), sondern in der Tradition der Propheten als Bürgen für die Treue des Wortes Gottes sowie der Apostel, die als Augenzeugen Jesu seine ersten Überlieferer wurden.

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Kunst etc.

U. Querner: Christus als Weltenrichter (1958/Flensburg), Photo: Soenke Rahn, 2011, CC BY-SA 3.0
U. Querner: Christus als Weltenrichter (1958/Flensburg), Photo: Soenke Rahn, 2011, CC BY-SA 3.0

Ursula Querners (1921 - 1969) nüchterne Darstellung der Wiederkunft Christi aus dem Jahr 1958, die das Wolkenmotiv (s. "Auslegung") auf den angedeuteten Bogenstreifen reduziert, korrespondiert mit der Nüchternheit des Bekenntnisses von 2 Petrus 1,16-19. Hier ist kein Raum für "erklügelte Mythen" (Vers 16), sondern der Blick wird ganz und gar gelenkt auf Christus, von dem es in der Lesung in Vers 17 heißt:

"Denn er hat von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit empfangen, als eine Stimme von erhabener Herrlichkeit an ihn erging: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe."

Die Verklärung Jesu auf dem Berg, der dieses Zeugnis gilt, erweist sich als Vorwegblick bzw. Vorweghören auf das, was die Glaubenden für das Ende ihres eigenen irdischen Lebens und für das Ende aller Zeiten erwarten.