"Hunger", von der Bilddatenbank "Max Pixel" - Lizenz: gemeinfrei

Aufruf gegen den Hunger

Die Glocken von 3000 Kirchen in Österreich und in Südtirol werden am Freitag, den 26. Juli, ab der Todesstunde Jesu für fünf Minuten ihre Glocken als Alarm läuten lassen. Dieser „Weckruf für uns alle“ soll darauf aufmerksam machen, dass es verhinderbar ist, dass weltweit etwas 150 Millionen Kinder unter fünf Jahren unter chronischer Unterernährung leiden müssen, erklärten der Feldkircher Bischof Benno Elbs und der österreichische Caritas-Präsident Michael Landau im Namen der Österreichischen Bischofskonferenz. „Wir wollen und wir dürfen uns damit [mit dem weltweiten Hunger] nicht abfinden!“. ...
  • Politik // Wirtschaft
"Hunger", von der Bilddatenbank "Max Pixel" - Lizenz: gemeinfrei

Aufruf gegen den Hunger

Die Glocken von 3000 Kirchen in Österreich und in Südtirol werden am Freitag, den 26. Juli, ab der Todesstunde Jesu für fünf Minuten ihre Glocken als Alarm läuten lassen. Dieser „Weckruf für uns alle“ soll darauf aufmerksam machen, dass es verhinderbar ist, dass weltweit etwas 150 Millionen Kinder unter fünf Jahren unter chronischer Unterernährung leiden müssen, erklärten der Feldkircher Bischof Benno Elbs und der österreichische Caritas-Präsident Michael Landau im Namen der Österreichischen Bischofskonferenz. „Wir wollen und wir dürfen uns damit [mit dem weltweiten Hunger] nicht abfinden!“. ...
  • Politik // Wirtschaft
"Wasser", fotografiert von Cobe68 - Lizenz: Pixabay Lizenz

Wertgeschöpftes Wasser

Mehr als zwei Milliarden Menschen haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser. 884 Millionen Menschen müssen ohne eine Grundversorgung mit Wasser überleben. Und dabei ist Wasser doch ein Menschenrecht: 2010 wurde in der Vollversammlung der Vereinten Nationen das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser als Menschenrecht anerkannt. Aber während in Deutschland das frische Trinkwasser für nur 2 Cent pro Liter direkt in jedes Haus kommt, haben weltweit drei Milliarden Menschen noch nicht einmal die Möglichkeit, sich zu Hause die Hände zu waschen. ...
  • Natur // Wissenschaft
 Olivenbaum, fotografiert von Peggychoucair. Lizenz: Pixabay Lizenz.
Olivenbaum, fotografiert von Peggychoucair. Lizenz: Pixabay Lizenz.

Das Olivenbaum-Paradigma

Der Baum ist tot. Im Garten vor dem Weißen Haus hatten der französische Präsident Emmanuel Macron und der amerikanische Präsiden Donald J. Trump als Zeichen der Partnerschaft eine junge Eiche aus einem nordfranzösischen Wald gepflanzt. Eigentlich ein Symbol für Kraft, Beständigkeit und für den Kampf, einschließlich des Sieges, überlebte die Eiche die zweifache Entwurzelung nicht: zuerst wurde sie aus einem Wald entnommen, in dem im Ersten Weltkrieg 2000 US-amerikanische Soldaten gefallen waren; und dann kurz nach der Einpflanzung wurde sie erneut ausgegraben, damit sie in die vorgeschriebene Quarantäne genommen werden konnte – in der die Eiche ...
  • Natur // Wissenschaft
Wahlbenachrichtigung, von webandi. Lizenz: CC0 1.0 Universal.
Wahlbenachrichtigung, von webandi. Lizenz: CC0 1.0 Universal.

Selig derjenige, der wählt

Papst Pius XII bezeichnete das demokratische Wahlrecht als eine Pflicht für jeden Wahlberechtigen: „Wer sich dessen enthält, insbesondere aus Gleichgültigkeit oder Feigheit, begeht an sich eine schwere Sünde, lädt eine tödliche Schuld auf sich.“ Desinteresse an der eigenen Zukunft, fehlender Wille zum Gestalten der Gesellschaft und eine Frustration über politische Entscheidungsprozesse können dazu führen, dass der eigenen Stimme bei Wahlen keine Bedeutung zugemessen wird. Solche Perspektiven sind aber zutiefst egoistisch. Sie blenden nicht nur das eigene Wohl, sondern auch das Wohl der anderen Menschen völlig aus. ...
  • Politik // Wirtschaft
"Fallen" von Adrian Malec, Pixabay - Lizenz: gemeinfrei

Selbsttötung und Bibel

Wenn der Lebensdrang zum Todeswunsch wird, ist dies keine Straftat. Der Suizid – ein lateinisches Lehnwort, das nichts anderes bedeutet als „Tötung seiner selbst“ – ist auch kein rein abstraktes moralisches Problem, das es in der Ethik zu durchdenken gilt. Die Vernichtung des eigenen Lebens durch die eigene Hand ist eine Handlung eines individuellen Menschen, der oder die sich aufgrund von subjektiv oder objektiv erfahrenem Leid den Tod wünscht. Der Tod ist hier kein Endpunkt im Jenseits, sondern er ragt schon mitten ins diesseitige Leben hinein. Das Leben wird unerträglich. ...
  • Et // cetera
Zwischenkundgebung der FridaysForFuture Demonstration vor dem Kanzleramt am 25. Januar 2019 in Berlin, fotografiert von Leonhard Lenz – Lizenz: CC0 1.0/gemeinfrei.
Zwischenkundgebung der FridaysForFuture Demonstration vor dem Kanzleramt am 25. Januar 2019 in Berlin, fotografiert von Leonhard Lenz – Lizenz: CC0 1.0/gemeinfrei.

Weltherrschaft!

Während die einen mit erhobenem Zeigefinger die Schule schwänzen, diskutieren die anderen, ob dies eine gerechtfertigte Form des zivilen Ungehorsams ist. Und die Antwort ist: Nein, es geht nicht darum, sondern um das Klima – aber das könnte man ja bei aller Aufregung fast vergessen. Was wäre es für ein Fanal, wenn sich die Zukunft der Gesellschaft in ihrer Freizeit für die Rettung der Welt engagieren würde! Was für ein Zeichen des Aufbruchs, wenn die Führer der Gesellschaft sich an die selbstgesetzten Ziele des Pariser Klimaabkommens halten würden! Es ist an der Zeit zu herrschen! Macht Euch die Erde untertan! ...
  • Politik // Wirtschaft
Madonna , pixabay – Lizenz: gemeinfrei.
Madonna , pixabay – Lizenz: gemeinfrei.

Die dienende Frau

Es gibt dieses alte, christliche an Maria ausgerichtete Leitbild der als Mutter und Ehefrau – im Endeffekt Männern – dienenden Frau. Maria hat nicht ihre Selbstverwirklichung gesucht, sondern zum Engel Gabriel gesprochen: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du gesagt hast." (Lukas 1,38) Doch die Gottesgebärerin, die von Paulus namentlich nicht einmal erwähnt wird, hat sich vollends zur Dienerin nicht eines Menschens, sondern Gottes gemacht. Und ihr Sohn Jesus dankt für ihre Sorge mit den abweisenden Worten: "Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? ...
  • Politik // Wirtschaft
  • Religion // glauben
Bilder aus dem Video, gefunden auf der Facebook-Seite: Non Te Ne Frega Nulla ? E Io Te Lo Dico Lo Stesso.
Bilder aus dem Video, gefunden auf der Facebook-Seite: Non Te Ne Frega Nulla ? E Io Te Lo Dico Lo Stesso.

We will rock you!

Es ist anscheinend eine Schlagzeile wert: „Ordensfrauen rocken zu Queen-Song – Luftgitarre inklusive“. Ordensschwestern haben Spaß am Leben, klatschen rhythmisch zu einem Rocksong und eine von ihnen spielt die Luftgitarre. Millionen Menschen gucken sich dies als Video an und gläubige Christen teilen das Video munter in den sozialen Netzwerken – ganz so als sei es etwas Besonderes. Dass dieses Video unter Nicht-Christen Stereotypen aufbricht, lässt sich nachvollziehen. Aber warum begeistert es gläubige Christen? Bedeutet der christliche Glauben nicht Lebensfreude? Sind Ordensschwestern zur meditativen Traurigkeit verdammt? ...
  • Religion // glauben
"Beschneidung Jesu", Frauenkirche in Esslingen, fotografiert von Dierk Schaefer, Lizenz: CC BY-ND 2.0.

Frohes Fest der Beschneidung

Gott ist Jude geworden. Gemäß den jüdischen Vorschriften wurde Jesus am 8. Tag nach seiner Geburt in Betlehem beschnitten – und das gilt es zu feiern. Bis 1969 wurde in der katholischen Kirche am 1. Januar das Fest der Beschneidung des Herrn gedacht – denn es steht geschrieben: "Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus …" (Lukas 2,21) Gott ist nicht nur in einem konkreten, historischen Kontext Mensch geworden. Sondern er ist ein Angehöriger einer Gesellschaft, Kultur und Religion geworden – und hat doch zugleich alle Grenzen überschritten. ...
  • Religion // glauben