Piqsels. Lizenz: gemeinfrei.
Piqsels. Lizenz: gemeinfrei.

Hürden auslassen

Während in diesen Tagen in Tokio Menschen mit Behinderungen auf beeindruckende Art und Weise, die ihnen körperlich aufgestellten Hürden überspringen, bleiben die Hürden des Alltags doch für viele zu oft noch unüberwindlich. Seit der Zeit des Alten Testaments erklingt die Mahnung, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, die in der Gesellschaft die Schranken der Behinderung fallen lassen: "Du sollst einen Tauben nicht verfluchen und einem Blinden kein Hindernis in den Weg stellen; vielmehr sollst du deinen Gott fürchten. Ich bin der HERR. ...
  • Et // cetera

Der unvergängliche Siegeskranz

Das offizielle Motto der olympischen Spiele lautet: citius, altius, fortius („Schneller, höher, starker“). Meistens fasziniert die Jagd nach Höchstleistungen die Zuschauer. Sein Bestes zu geben, das ist das Ziel eines Sportlers und diese Absicht steht auch hinter dem Motto „Dabeisein ist alles“, das nach landläufiger Meinung das inoffizielle olympische Motto sei. ...
  • Religion // glauben
  • Et // cetera
Wandbild
Wandbild "Portrait George Floyd" von Eme Street Art im Mauerpark (Berlin) - Lizenz: CC0 1.0

Hautfarbe und Leopardenflecken

8 Minuten und 46 Sekunden kniete der Polizist auf dem Nacken von George Floyd. So zu Boden gedrückt, rief er mehrmals „„Ich kann nicht atmen!“, bevor er völlig regungslos war. Sein Tod ist – wie so viele andere unnötige Tode zuvor – ein Sinnbild für unverhältnismäßige Gewalt US-amerikanischer Polizisten gegen afroamerikanische Mitbürger. Auf Videos, aufgenommen mit Smartphones, sieht man das Leid – George Floyd, niedergedrückt und unterdrückt. Die folgenden Anti-Rassismus-Demonstrationen führten zu Randale, Plünderungen und Vandalismus. Die Unterdrückung ist umgeschlagen in Gegengewalt – aus den Machtlosen sind selbst Gewalttätige geworden. ...
  • Politik // Wirtschaft
  • Et // cetera
"Fallen" von Adrian Malec, Pixabay - Lizenz: gemeinfrei

Selbsttötung und Bibel

Wenn der Lebensdrang zum Todeswunsch wird, ist dies keine Straftat. Der Suizid – ein lateinisches Lehnwort, das nichts anderes bedeutet als „Tötung seiner selbst“ – ist auch kein rein abstraktes moralisches Problem, das es in der Ethik zu durchdenken gilt. Die Vernichtung des eigenen Lebens durch die eigene Hand ist eine Handlung eines individuellen Menschen, der oder die sich aufgrund von subjektiv oder objektiv erfahrenem Leid den Tod wünscht. Der Tod ist hier kein Endpunkt im Jenseits, sondern er ragt schon mitten ins diesseitige Leben hinein. Das Leben wird unerträglich. ...
  • Et // cetera